Elke Hennen

Vita


Elke Hennen lebt und arbeitet in Karlsruhe. Sie ist Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg, GEDOK und BBK. Zudem ist sie sowohl als Kunstdozentin an der Pädagogischen Hochschule
Karlsruhe, als auch an der Landesakademie Akademie Schloss Rotenfels tätig und hat die künstlerische Leitung im Bereich plastische Formgebung für die Kulturakademie Stiftung Kinderland Baden-Württemberg.
 

Studium
Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, Medienkunst
Staatliche Akademie der Bildenden Künste für Freie Bildhauerei in Karlsruhe
Staatliche Akademie der Bildenden Künste für Freie Bildhauerei in Stuttgart


Statement
Gleichsam einer skurrilen Wunderkammer erzähle ich durch kryptische Anordnungen
von meinem künstlerischen Bedürfnis installative Situationen herzustellen.
Sie transformieren wie archäologische Artefakte nicht nur einen Zustand von präzisem Material, sondern auch die fragilen Zusammenhänge zwischen Zer- und Zusammensetzung. Was eben noch robust und verborgen lag, wird herausgelöst und durch seine bizarre Existenz spürbar.


Zu den ausgestellten Arbeiten
Existiert nach unserer Zeitdefinition die Klasse der Gliederfüßer bereits 480 Millionen Jahre, verändern die künstlerischen Objekte durch ihre Materialverarbeitung (Mammutelfenbein (Lebenszeitraum 4,8 Millionen Jahre) und Schildpatt der Karettschildkröte (seit 110 Millionen Jahre) ) den eigentlichen
Blickwinkel zur eigenen menschlichen Zeit.
Denn schließlich handelt es sich hierbei nicht nur um hochkonzentrierte Archive von unvorstellbaren Zeiträumen, die hier feinfühlig und präzise verarbeitet werden, sondern faktisch um Begegnungen mit Zeitepochen durch die Natur selbst.

Bilder aus der "Vorweihnachtlichen Gruppenausstellung" 2025

Über die Arbeit von Elke Hennen:

Gleichsam einer skurrilen Wunderkammer erzählt Elke Hennen in kryptischen Verdichtungen zu installativen Situationen von dem Verhältnis zwischen Sammeln und Verwahren.

Inmitten prothesenhafter Formumgebungen gebärden sich detailreiche Ensembles, die auf Körperlichkeit verweisen, ohne zu definieren. Sie demonstrieren, bezeichnen, spielen und fragen an.  Es geht um Transformationen, Widersprüchlichkeiten, psychologische Momente von Wahrnehmung und seiner Hinterfragung.

Dabei geht es nicht mehr um die eine künstlerische Arbeit an sich, sondern um eine plastische Anordnung, die zu einem bestimmten Zeitpunkt seine Möglichkeiten offen legt. Dazu werden künstlerische Elemente, je nach Verortung, ausgewählt, und in eine für die Künstlerin stimmige Struktur eingebunden.

www.elkehennen.de

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